Neues Flaggschiff für den Elferrat

Bauhof erstellt Wagen in 550 Arbeitsstunden

Besondere Ehre für den Stadtelferrat: Am Rosenmontag darf die närrische Runde einen funkelnagelneuen Wagen einweihen. Das turmhohe Gefährt, das in seinem Aussehen einer Narrenkappe nachempfunden ist, wurde gestern am Bauhof übergeben. Die Mannen vom TV Beckum ließen sich nicht lange bitten und bestiegen ihr Fahrzeug zur Schunkelprobe. Die bestand der rot-weiße Anhänger mit Bravour.

Er ersetzt den in die Jahre gekommenen Vorgänger, der nach den Worten von Dachgesellschafts-Präsident Wolfgang Krogmeier von Jahr zu Jahr höheren Erhaltungsaufwand forderte. Nach einem Design-Entwurf von Anja Samulewitsch machte sich ein Team vom städtischen Bauhof an die Arbeit. Und zwar hochmotiviert, wie Chefin Barbara Emmrich berichtete. Der alte Wagen wurde bis aufs Fahrgestell abgetragen und dann mit Kunststoffplatten komplett neu aufgebaut. Das erforderliche Material stellte die Sparkassen-Stiftung bereit, die das Projekt mit 10 000 Euro bezuschusst hat.

Für den Bauhof leisteten Koordinator, Schlosser, Schreiner und Maler insgesamt 550 Arbeitsstunden, wie Emmrich bilanzierte. Die Lohnkosten übernimmt die Stadt, der sie vom Bauhof in Rechnung gestellt werden.

Die drei Präsidenten der Dachgesellschaft zeigten sich mit dem Ergebnis der Arbeit ebenso zufrieden wie der amtierende Stadtprinz Richard Niehaus, der als Kfz-Fachmann die Leistung besonders zu würdigen wusste. Die Öffentlichkeit wird den neuen Wagen beim Rosenmontagszug gebührend bewundern können, wenn er als einer der letzten im bunten Tross durch die Stadt schaukelt. Genügend Platz für reichlich süßes Wurfmaterial soll dem Vernehmen nach übrigens vorhanden sein.

 

Quelle: Die Glocke

 

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