Der Wind, der Wind, das närrische Kind

Beckum (gl). So leicht lassen sich die Beckumer Weiber nicht einschüchtern. Gründe genug gab es, zu Hause zu bleiben. Schließlich sahen die Wetterprognosen am Morgen alles andere als rosig aus. Doch die gut gelaunten Teilnehmerinnen nahmen den Gegenwind wie selbstverständlich in Kauf und trieben es bunt.

Der Wind, der Wind, das närrische Kind. Die Luftballons flogen über dem Marktplatz, manch ein Schirm nahm reißaus, und hier und da flog auch eine Perücke vom Kopf. Doch wen stört’s, wenn die kreativen Gruppen nur Sonnenschein im Kopf haben? Da passte es ins närrische Bild, dass sich ein zauberhafter Regenbogen am Himmel zeigte.

Bleiben wir doch noch kurz beim Wetter: Das schien die Weiber in jeder Hinsicht inspiriert zu haben. Schneeflocken tanzten über die Oststraße. Eine Gruppe lud dazu ein, mit auf „Wolke 7“ zu kommen. Leckere Cocktails machten Lust auf Sommer. Die Hexengruppe setzte all ihre Zauberkräfte ein, um Regen und Wind vergessen zu machen. Und sogar ein Lagerfeuer war auf einem Bollerwagen mit von der Partie.

Den Organisatorinnen muss nach dem reibungslosen Ablauf ein Stein vom Herzen gefallen sein. Janina Steinsträter, Daniela Gundlach, Jutta Müller-Knipping und Simone Bernzen hatten sicherlich das ein oder anderen Mal sorgenvoll in den Himmel geschaut. Umso zufriedener dürften sie jetzt auf den Weiberumzug zurückblicken. So leicht lassen sich Beckums Weiber eben nicht einschüchtern.

Quelle: Die Glocke

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