HoPriSit von Oberhaus und Hofrat

Bereits zum 19. Mal trafen sich die ehemaligen Stadtprinzen und Hofmarschälle zu dem gemeinsamen Karnevalsfest im Hotel Höxberg, um den Saalkarneval einzuläuten.

Die beiden Präsidenten des närrischen Hofrates, Herman Josef Korte und Erwin Wierer, war es erneut gelungen ein schwungvolles Programm zusammenzustellen und humorvoll durch ein mit Höhepunkten gespicktes, unterhaltsames Programm zu führen.

Den Auftakt machte das Fanfarencorps „Weiß-Rot“, das in den Saal einzog, um die Sitzung zu eröffnen. Ihnen folgten die jungen Tänzerinnen der „Wild Cats“ von der KIG „Die Roländer“, welche für ihren Auftritt mit donnerndem Applaus belohnt wurden.

Die Präsidenten der Dachgesellschaft „Na, da wären wir ja wieder“, Ralf von Wallis und Marc Lillemanstöns zogen gemeinsam mit Kater, Straßenmusikanten, Prinzengarde und den Sammelclowns in den Saal ein.

Ex-Stadtprinz Richard II. Niehaus wurde in diesem feierlichen Rahmen in das Oberhaus und sein Hofmarschall Jürgen Drews in den närrischen Hofrat aufgenommen.

Als verdienter Karnevalist wurde Uli Steinhoff ebenfalls in den Hofrat aufgenommen.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung folgte ein Höhepunkt dem anderen.

So begeisterte wieder einmal der seit mehr 20 Jahren aktive „Hofsänger“ Reinhard Habrock die Narren mit seinem bekannten Liedgut, bevor der Nachtwächter, in Person von Propst Irmgedruth, in die Bütt stieg und die Lokalpolitik(er) mit scharfsinnigen Spitzen aufs Korn nahm.

Ihm folgten die Silver Linings der KG „ Schildbürger“ mit ihrem neuen Programm, bevor die „Drei Schlawiner“ gewohnt humorvoll die Beckumer Geschehnisse reflektierten.

Anschließend legte die Tanzgruppe ViniX der KG „Wir vom Schienenstrang“ eine flotte Sohle auf das Parkett.

Dann war es an Helmut Stichling, als Überraschungsgast, sich um die Platanen auf dem Beckumer Marktplatz zu kümmern. Ausgerüstet mit einer Kettensäge verkündete er die Platanen nun fällen zu wollen…

Den Abschluss der HoPriSit bildete „Die Alte Beckumer Stadtwache“ mit ihrem Musikzug, der Garde und einem Solotanz des Mariechens, bevor die Gäste noch lange das Tanzbein schwangen, um den Abend endgültig ausklingen zu lassen.

Bild: Rudi Klingenburg

Bericht: Thomas Mihlan