Rumskedi – ganz Beckum singt“

Hofsänger erobert mit neuer CD närrische Herzen

Wenn er die närrischen Säle betritt und in überlieferte und neue Karnevalsmelodien einstimmt, löst er Begeisterung aus. Hofsänger Reinhard Habrock erobert die Herzen seiner Zuhörer im Sturm.

So war es auch am Samstag im „Haus Bockey“ auf Harbergs Höhen, als der gebürtige Neubeckumer sein 25. Prinzenjubiläum feierte. Das nahm der Steuerberater in „Unruhe“ zudem zum Anlass, um Freunden und Bekannten seine vierte CD mit dem Titel „Rumskedi – ganz Beckum singt“ zu präsentieren.

Als Backroundsänger fungierten Klaus Wußheide, Heike Winderlich, Jenny Efferz und Max Daßler. Von 19.11 Uhr bis in die Nacht herrschte Stimmung vom Feinsten auf Harbergs Höhen, wo sich zudem der damalige Püttspatzen-Stadtelferrat mit Ex-Hofmarschall Werner Steinhoff versammelt hatte.

Zu später Stunde hielten schließlich noch das Fanfarencorps „Weiß-Rot“ und die Alte Beckumer Stadtwache die Gäste bei glänzender Laune.

1994 war der Vollblutkarnevalist als Reinhard II. (Habrock) mit dem Lied „Mit Tsching-Bumm und Trara“ im Kolpinghaus aus der Tollitäten-Kiste gesprungen. Damit habe er eine Epoche ganz neuer Prinzen eingeläutet, erinnerte sich Erwin Wierer, Ehrenpräsident der Dachgesellschaft „Na da wären wir ja wieder“, an den Abend der Proklamation vor einem Vierteljahrhundert.

Mit der 100-prozentigen Spende der Einnahmen aus dem Verkauf der CD würde Habrock in gewaltigem Maße zur Finanzierung des Rosenmontagszugs beitragen, lobte Wolfgang Krogmeier die Großzügigkeit der Stimmungskanone. Zudem bewahre der Hofsänger die alten Traditionen. Mit seinen Präsidentenkollegen der Dachgesellschaft „Na, da wären wir ja wieder“, Marc Lillmanntöns und Ralf von Wallis, sowie Püttspatzen-Ehrenpräsident Herman-Josef Korte und Werner Linnemann von der KG „Wir vom Schienenstrang“ gehörte Krogmeier zu den weiteren Gratulanten.

Was Reinhard Habrocks Gesang auslöst, erzählte Beckums Bürgermeister während seiner Laudatio. Er würde die ersten drei CD´s schon auswendig kennen, weil sie sein Sohn Kaspar zur Karnevalszeit fast ständig höre. „Diese Musik gehört in jeden Haushalt“, heizte Dr. Karl-Uwe Strothmann den Verkauf der 18 „Ohrwürmer“ an.

Zum Finale stand Gisela Habrock im Mittelpunkt. Mit einem Liebeslied gratulierte Reinhard Habrock seiner Ehefrau und im positiven Sinne größten Kritikerin zum Geburtstag.

 

Text / Bild: Himmel